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Ich habe beschloßen dieses Referat , dass in Zusammenarbeit mit Maike V. enstanden ist , hier zu veröffentlichen , weil das Thema sicherlich für viele interessant ist , nicht zuletzt für mich selber.
Wir haben versucht einen übersichtlichen Einblick in das Thema zu geben , wer sich intensiver mit den Templern auseinandersetzen will , dem empfehle ich die in den Quellen angegeben Bücher , die für uns Beide von großem Wert waren.

Zuletzt noch eine Bitte: Das Copyright für diese Texte liegt bei uns ,stellt sie also nicht ohne unser Wissen auf euren eigenen Seiten on.




Die Ordensregel

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Die Ordensregel beinhaltete einen ausgearbeiteten Strafkodex
und wies auf die religiösen
Pflichten der Brüder hin. Sie wurde von Bernhard von Clairvaux
auf dem Konzil von Troyes(um 1128) verfasst.
Jedes Ordenshaus besaß eine Kopie dieses Regelwerkes ,bis heute
sind allerdings nur 3 Exemplare erhalten geblieben.
Wichtig zu erwähnen wäre , dass das Töten im Namen des Glaubens
nicht als Sünde dargestellt wird, sondern als Dienst an Gott.
(Ein Gedanke der auch in der Rede von Papst Urban in Clermont
deutlich wurde: "Deus lo vult!")


Die Ordensregel stellte unter Anderem klar , dass sich jeder Bruder
an das Mönchsgelübde hielt (insbesondere den Keuschheitseid).
Die Kleiderordnung , der Umgang mit Fremden und die Einteilung
des Tagesablaufes waren ebenfalls Bestandteile des Dokumentes.
Ein Tempelritter begann seinen Tag mit Gebeten , während der Mahlzeiten
las ein Lektor Verseaus der Bibel.
In Kriegszeiten lockerte man die Regeln jedoch, die Messen wurden
beispielsweise verkürtzt.
Entsprechend ihres Gelübdes hatten die Tempelritter die Pflicht die Armen
zu speisen und Jene , die um Asyl baten , aufzunehmen.


Es geht das Gerücht um , die Templer hätten neben der "offizielen" Ordensregel
eine weitere , "Geheimregel"gehabt.
Für diese Vermutung gibt es allerdings keinerlei Belege.





Quellen: Die Templer-Aufsteig und Untergang , hin.de/~templer/tv-tipps/knowledge
Bildquelle: wikipedia.de





Die Anfänge des Ordens

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Der Aufruf

Am 27.November des Jahres 1095 erklärte Papst Urban der
Zweite auf dem Konzil in Clermont , dass es Zeit sei , gegen
die Ungläubigen in den Krieg zu ziehen und das Grab Christi
aus der Hand der Heiden zu befreien.
Die Reaktion auf diese Worte war überwältigend : Die Menschen
schlossen sich , in der Hoffnung auf die Vergebung ihrer Sünden
und manche auch aus purer Abenteuerlust , in Strömen der
Kreuzzugbewegung an.

Für den Papst stellte der Aufruf eine Möglichkeit dar, seine Probleme
mit dem Ritterstand auf reibungs-lose Art zu lösen.
Zuvor schien es , dass Heiligkeit und Rittertum , zwei absolut
entgegengesetzte Ethiken , nicht miteinander
verknüpft werden konnten.
Der Kreuzzug ermöglichte dies, der Krieg wurde als gerecht dargestellt ,
da es galt ein Unrecht wiedergutzumachen und man die Einheit der
Kirche verteidigte.
Kirchliche und ritterliche Ideale vereinigten sich in der Person des Mönchritters.



Die Gründung und erste Aktivitäten

Historiker sind sich auch heute noch nicht einig , wann der Templerorden
gegründet wurde. Wahrscheinlich ist allerdings das Jahr 1120.

Ihr erster Großmeister war Hugo von Payns , ein Ritter aus Frankreich.
Der ursprüngliche Name des Ordens lautete "Orden der Miliz des Tempels"
(gemeint war der Tempel Salomons in Jerusalem , dieser Ort diente den
Templern in Jerusalem als Hauptquartier).

Der Schutz der Pilger war die Hauptaufgabe der militia Christi.
Die Straßen im "heiligen" Land waren voller Räuber , die den
Reisenden auflauerten.
Nachdem 1128 beim Konzil von Troyes die Ordensregel festgelegt
worden war , breiteten sich die Tempelritter immerweiter aus.
Hugo von Payns und seine Gefolgsleute(Der Wichtigste war sicherlich
Gottfried von Saint-Omer)unternahmen Werbereisen um neue Mitglieder
zu rekrutieren, was erfolgreichverlief und dem Orden zu einem schnellen Wachstum
verhalf.

Nach Hugos Tod am 24. Mai 1136/37 wurde Robert von Craon sein Nachfolger.
Während seiner Amtszeit geschah etwas Bedeutsames: Der Papst veröffentlichte
die Bulle Omne datum optimum.
In dieser sprach er den Templern verschiedene Privilegien zu (Steuerbefreiung , Recht
Tempelbauten zu errichten,...).
Nach und nach wurden diese Zugeständnisse durch die Kirche erweitert , sodass die Macht
der Tempelritter stetig wuchs.


Ihren ersten kriegerischen Einsatz hatten die Templer bei der Belagerung von Damaskus
im Jahre 1129.
Dieser Einsatz endete für viele Ritter tödlich , was den Orden allerdings nicht schwächte ,
da es genug Nachschub gab.
In den folgenden Jahren beteiligten sich die Templer sehr häufig an militärischen Aktionen.





Bildquelle: wikipedia.deQuellennachweis: wikipedia.de , Die Templer-Aufstieg und Untergang




Der Untergang der Templer

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„Die Templer hatten keine Ahnung davon, dass ihr Untergang schon längst begonnen hatte.“
(Andreas Beck, Der Untergang der Templer, Seite 19)


Der Untergang des Templerordens unter ihrem letzten Großmeister Jacques de Molay gilt noch heute als größer Verhaftungsakt aller Zeiten.
Am 13. Oktober 1307 (an einem Freitag*) wurden in ganz Frankreich zur gleichen Stunde sämtliche Tempelritter durch Befehl des Papstes Clemens V. und Königs Phillip dem Schönen in ihren eigenen Burgen gefangen genommen.

Ihnen wurde eine lange Liste von Anklagepunkten (14. Oktober 1307), aufgestellt von dem königlichen Berater Nogaret, vorgelegt, auf der ihnen unter anderem Entweihung des Kreuzes, homosexuelle Handlungen, Sodomie und Ketzerei unterstellt wurden.
Viele der Verhandlungsmethoden waren schon zur Zeit der Prozesse illegal.

Das eigentliche Verhängnis des Ordens war jedoch der Reichtum, der sich durch Spenden und Bankgeschäfte der Templer angehäuft hatte.
Phillip der Schöne hat zu diesem Zeitpunkt wachsende Geldsorgen und Schulden, unter anderem auch bei dem Orden selbst, und erhoffte sich, durch die Verurteilung an ihren Besitz zu gelangen.
Dazu kommt seine eigene Frustration, von den Templern als Ordensmitglied abgewiesen worden zu sein.
Üblicher Weise wäre aber der Besitz des Ordens, durch Verurteilung durch die Inquisition, an die Kirche gegangen. Unter der Anweisung Nogarets, der unter anderem an einem Anschlag auf den vorigen Papst Bonifaz VIII. entscheidend beteiligt war, droht Phillip dem derzeit residierenden Papst Clemens V. mit einem Ketzereiprozess gegen den eben genannten verstorbenen Papst (angeblich hatte dieser Nachkommen gezeugt) und signalisiert ebenfalls, Frankreich von der Kirche abzuspalten. (Nogaret war schon immer ein Gegner der christlichen Kirche gewesen)
Papst Clemens V. sträubt sich mehrmals während der Templerprozesse und äußerst sein Missfallen, gibt aber schließlich nach.

Am 19. Oktober desselben Jahres beginnen die ersten, mitunter gewalttätigen, Verhörungen gegen Mitglieder des Ordens. Ein paar Tage später gesteht Jacques de Molay unter Druck (es werden viele Vermutungen angestellt, Nogaret habe ihm gedroht, seine angeblich homosexuellen Neigungen zu verraten) die Schuld des Ordens in Bezug auf die Entweihung des Kreuzes, was er im Dezember erfolglos widerruft.

Nach vielen weiteren Untersuchungen über die Templer eröffnet die päpstliche Kommission am 8. August 1309 das offizielle Verfahren gegen den Orden. Molay spricht mehrmals vor, doch am 14. März 1310 werden den Templern hundertsiebenundzwanzig Anklagepunkte vorgelegt.
Die Templer verteidigen sich hartnäckig, doch am 12. Mai 1310 werden die ersten Templer, vierundfünfzig an der Zahl, durch das Konzil des Erzbischofs von Sens zum Tode verurteilt und in der Nähe von Paris auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Am 5. Juni 1311 schließt die päpstliche Kommission ihre Untersuchungen endgültig ab.

Das Konzil von Vienne bietet den Templern die letzte Möglichkeit, sich gegen die Anklage zu verteidigen. Nur sieben Templer erscheinen zu diesem Zweck.

Schließlich, am 18. März 1314 werden der Großmeister Jacques de Molay und sein Seneschall Geoffroy Charney auf der Seineinsel in Paris, nahe Notre Dame, verbrannt.

Der Plan Phillips und seines Beraters ging auf; Die Johanniter (der Templerorden hatte sich stets geweigert, sich mit ihnen zusammenzuschließen) bieten dem König 200.000 Pfund für die Eigentümer (vor allem Dokumente) der Tempelritter und Phillip handelt die Summe auf 1.000.000 Pfund hoch.

Jedoch währt sein Erfolg nicht lange, Phillip IV der Schöne verstirbt am 29. November 1314, nur sechs Monate nach der endgültigen Vernichtung des Ordens.
Papst Clemens V. stirbt im April desselben Jahres.*



Der Papst Pius VII. (Amtszeit 1800-1823) revidierte das Urteil gegen den Orden, jedoch besteht die Kirche bis heute auf ein Verbot der Wiederbegründung des Ordens.

Noch immer besteht großes Interesse an Informationen über den Orden, denn schon während der Orden noch existierte, gab es Gerüchte, der Orden habe in Jerusalem Hinweise auf den Heiligen Gral entdeckt und hätte die Reliquie mit anderen wertvollen Dokumenten vor der Verhaftung fortgeschafft.
Der Autor Dan Brown greift diesen Mythos in seinem Buch „The Da Vinci Code – Sakrileg“ wieder auf.






Quellen:
http://www.wikipedia.de
„Der Untergang der Templer“ von Andreas Beck

Bildnachweis:
http://www.wikipedia.de , Stichwort Templerorden

Anmerkungen:
*1) Vermutlich kommt daher die Furcht vor Freitag, dem 13.
*2) Jacques de Molay kündigte König und Papst am
Scheiterhaufen an, Gott würde den Orden rächen.





Die Großmeister

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Name Amtszeit

Hugue de Payens 1118/19-1136/37
Robert de Craon 1136/37-1149
Evrard des Barres 1149-1152
Bernard de Trémelay 1152-1153
André de Montbard 1153-1156
Bertrand de Blanquefort 1156-1169
Philippe de Napolouse 1169-1171
Eudes de Saint-Amand 1171-1179
Arnaud de Torroja 1180-1184
Gérad de Ridefort 1185-1189
Robert de Sablé 1191-1193
Gilbert Erail 1194-1200
Philippe de Plessis 1201-1209
Guillaume de Chartres 1210-1219
Pierre de Montaigu 1219-1232
Armand de Périgord 1232-1244
Richard de Bures 1244/45-1247
Guillaume de Sonnac 1247-1250
Renaud de Vichiers 1250-1256
Thomas Bérard 1256-1273
Guillaume de Beaujeu 1273-1291
Thibaud Gaudin 1291-1293
Jacques de Molay 1294-1314



Quellen:
„Der Untergang der Templer“ von Andreas Beck




Symbole

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Die Kleidung

Die Kleidung der Templer war an das Klima und das raue Feldlagerleben angepasst.
Zunächst trugen sie noch ihre weltliche Kleidung, dann, nach dem Konzil von Troyes (1129-1130) wurde das weiße Habit eingeführt.
Dieses durfte allerdings nur von Ritterbrüdern getragen werden, Knappen und dienende Brüder trugen einen grauen Wollmantel.

Die Farbe weiß sollte die körperliche Unbeflecktheit, Keuschheit und auch Armut symbolisieren(Der Mantel bestand aus ungefärbtem, unveredeltem Material).


Das rote Tatzenkreuz war erst seit 1147 auf dem Mantel zu finden. Es wurde auf der linken Schulter getragen, dem Herzen nahe.
Mit dem Kreuz wollten die Templer die Leiden Christi würdigen, wobei die Farbe Rot Jesu Blut darstellen und auch ein Symbol für das Leben sein sollte.
Natürlich war es für die Templer auch eine Erinnerung an das Kreuzzugsgelübde.




Das Siegel




Das Siegel des Templerordens zeigte auf der einen Seite die Kuppel der Grabeskirche in Jerusalem.
Die Hauptintention des Ordens wird in diesem Symbol deutlich: Der Schutz der Pilger, die in die „heilige“ Stadt gekommen waren, um zu beten.
Auf der anderen Seite sind 2 Reiter, die zusammen auf einem Pferd sitzen, abgebildet.
Die Inschrift um sie herum lautet „Siegel der Ritter Christi“.
Dieses Symbol hat zu mehreren Interpretationen angeregt.
Englische Chronisten behaupteten, es stände für die anfängliche Armut der Templer(Sie seien so arm, das sie sich ein Pferd teilen müssten).Diese Theorie ist allerdings unwahrscheinlich. Die frühen Templer waren alle Ritter und nach der Ordensregel besaß jeder von ihnen 2 Pferde.

Die zweite und plausiblere Erklärung ist, dass es die Einheit und Hingabe der Templer symbolisiert.
Später sollten die Ankläger der Templer ihre Vermutungen bezüglich der Homosexualität des Ordens mit diesem Symbol begründen.





Das Banner


Das Banner der Templer war zweigeteilt, schwarz und weiß, und musste in der Schlacht immer gen Himmel ragen.
Auch die Farben des Banners haben einen symbolträchtigen Charakter.
Weiß stand für die Reinheit, Schwarz sollte Kraft und Mut der Templer verdeutlichen.






Quellen:
Die Templer – Aufstieg und Untergang von Alain Demburger

Bildnachweis:
http://www.heute.de http://www.wikipedia.de


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